Leitgedanken ?>

Leitgedanken

Leitgedanken zum PFÄFFIKERGARTEN

 

Der GemeinschaftsGarten…

…ist vergleichbar mit einer Allmend und wird von den Beteiligten biologisch und wo möglich auch nach Grundsätzen der Permakultur bewirtschaftet. Hier gedeihen in beschaulicher Vielfalt Gemüse, Früchte, Beeren, Kräuter, Blumen und Hecken. Auch die Begegnungen der Menschen (von jung bis alt, nah und fern) werden hier vielfältig konkret, lebendig und reich.

Die gemeinsame Gartenbewirtschaftung…

… macht mehr Freude und Sinn, geht leichter von der Hand und fördert das ergänzende Zusammenwirken von individuellen Fähigkeiten. Sich selbst organisierende Arbeitsgruppen befassen sich mit Fragen rund um die Gartengestaltung/-Nutzung und packen konkret zu. Gemeinsame Aktionstage für Mitglieder und Zugewandte, Garten(Un)Kundige und FreundInnen erhöhen das Arbeitspotenzial und dienen zugleich dem Wissensaustausch, dem Kennenlernen, der Freundschaft und der Gastlichkeit. Wir streben ein natürliches, kraftvolles und artenreiches Ökosystem an und schaffen damit auch Raum für sowohl agrikulturelles wie soziales Lernen. So machen wir den Wert von Vielfalt und Wildnis für den Weiterbestand des Lebens auf unserem Planeten wieder bewusst. In der Natur hat jedes Lebewesen eine sinnvolle Aufgabe, auch Insekten und ‚Unkraut’. Durch waches Beobachten von Pflanzen, Tieren und Klima lernen wir, Synergien zu nutzen. Daruim werden Pflanzen, die sich gegenseitig mit Nährstoffen versorgen, bewusst kombiniert. Und Schnecken halten wir idealerweise mit Igeln in Schach. Experimente und Versuchsanordnungen bringen uns weitere Erkenntnisse. Gärtnern ist auch Feldforschung. Wortwörtlich.

Die Ernte…

…gehört allen ‚AllmenderInnen’. Jeder trägt bei, was er kann; jede bekommt, was sie braucht. Bewusst und mit Rücksicht auf die anderen. Und sollte die Ernte mal mager ausfallen, haben halt alle weniger. – Jedes gemeinsame Essen wird zu einem kleinen Ernte-, Dank- und GartenFest.

Der Nutzen…

… ist sowohl für die GemeinschaftsGärtnerInnen wie für Pfäffikon. Wir wollen anregen zu vermehrter lokaler Produktion von Lebensmitteln. Denn nur dank ihr erübrigen sich lange Transportwege, und wir kennen die Qualität unserer Produkte. Mit grösserem Blick ist der Nutzen aber auch ‚für die Welt’. Aus der Perspektive der Entwicklungspolitik ist jeder regionale Lebensmittelanbau auch ein Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssicherheit in der Dritten Welt. Armen Völkern den Boden für deren eigene Ernährung zu überlassen, ist nicht nur gerecht, sondern vermindert fatale Abhängigkeiten und fördert die Subsistenzwirtschaft. Hier wie dort.

Das Gelingen…

… hängt nicht zuletzt auch davon ab, dass wir – soweit nötig – über verbindliche Regeln die Nutzung des Gartens steuern und Konfliktsituationen auffangen. Sie werden vom Verein erarbeitet und bei Bedarf angepasst. Denn auch mit dem besten Willen aller Beteiligten gelingt so ein anspruchsvolles, gemeinschaftliches Unterfangen nicht immer nur spontan…